Referenten: Übersicht über die Vortragenden


Für die Veranstaltung konnten zahlreiche Referenten gewonnen werden, die sich über Jahre einen Namen in der Behandlung und Betreuung von Kinderwunsch-Paaren gemacht haben.

Eine Übersicht über die Vorträge finden Sie hier. Hier eine Übersicht über die Referenten in der Reihenfolge der Vorträge:

Frau Dr. Sylke Reichel-Fentz

Die Gründe für eine ausbleibende Schwangerschaft bei einer künstlichen Befruchtung sind vielfältig. Wenn es wiederholt trotz guter Voraussetzungen nicht zu einer Schwangerschaft gekommen ist, dann ist eine ausführliche Abklärung möglicher Einnistungsstörungen oft ratsam.

Frau Dr. Reichel-Fentz ist Fachärzin für Transfusionsmedizin und beschäftigt sich bereits seit Jahren mit der Diagnostik und Therapie von Einnistungsstörungen und ist auf diesem Gebiet eine bundesweit anerkannte Expertin. Nicht alles, was machbar ist, hilft bei der Behandlung auch wirklich weiter. Ihr Vortrag wird sich auch der Trennung von Fakten und Mythen bei der Behandlung der Einnistungsstörungen widmen.

Dr. Elmar Breitbach

Die künstliche Befruchtung als solche ist aus Sicht des Reproduktionsmediziners eine Routinebehandlung, die in einer kurzen Übersicht dargestellt wird. In dem Bemühen, die Erfolgsraten der Behandlung immer weiter zu verbessern, werden immer neue Methoden ausprobiert und den Patienten zum Teil auch aktiv „verkauft“. Was bringen Blastozysten, IMSI, Hatching, PID, PKD und Polarisationsmikroskop?

Eine kritische Würdigung dieser speziellen Methoden und deren Auswirkungen auf die Therapie wird von Dr. Elmar Breitbach präsentiert. Dr. Breitbach kennt als Begründer des größten deutschsprachingen Kinderwunsch-Internetportals „wunschkinder.net“ die Fragen und Nöte der Kinderwunschpaare sehr gut und ist seit vielen Jahren als Spezialist für die Behandlung des unerfüllten Kinderwunsches tätig.

Priv.-Doz. Dr. Tewes Wischmann

Ungewollte Kinderlosigkeit stellt für jedes Paar eine große Belastung dar. Die Behandlung selbst, aber auch der Umgang mit Freunden, Familie und Arbeitskollegen kann zu psychischen Ausnahmesituationen führen. Welchen Einfluss hat die Psyche auf die Behandlung und wie belastend ist umgekehrt die Therapie für das eigene Seelenheil?

PD Dr. Tewes Wischmann ist Leiter der psychotherapeutischen Ambulanzangebote des Instituts für medizinische Psychologie der Universität Heidelberg und hat dort von 1994 bis 2000 die „Heidelberger Kinderwunsch-Sprechstunde“ mit geleitet, in der die psychologische Beratung für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch in der Universitätsklinik etabliert und wissenschaftlich ausgewertet wurde. Er ist Mitautor des bekannten Ratgebers „Psychologische Hilfen bei unerfülltem Kinderwunsch“, der vornehmlich für Laien geschrieben wurde und einen guten Einblick in die Zusammenhänge zwischen Psyche und Kinderwunsch verleiht.

Frau Dr. Petra Thorn

Viele Paare wünschen sich ein gemeinsames Kind. Aus unterschiedlichen Gründen ist dies mit eigenen Spermien oder Eizellen nicht immer möglich. In solchen Fällen wird oft die (in Deutschland erlaubte) Samenspende oder (die in Deutschland verbotene) Eizellspende in Erwägung gezogen, um ein gemeinsames Kind zu bekommen.

Frau Dr. Petra Thorn ist Familientherapeutin und widmet sich der psychologischen Beratung von Paaren mit Kinderwunsch. Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen und beruflichen Tätigkeit ist hier die Beratung von Paaren, die auf eine Behandlung mit Spermien eines Spenders angewiesen sind. Frau Dr. Thorn ist in vielen Gremien zur Beratung von Paaren mit Kinderwunsch in leitender Funktion tätig, so z. B. Vorstandsmitglied des Arbeitskreises für donogene Insemination e.V.

Gaby Ziegler

Frau Gaby Ziegler ist 2. Vorsitzende von Wunschkind e. V. und dort zuständig für Medienkontakte, sowie für die Koordination von Aktionen und Veranstaltungen.

Wunschkind e. V. ist ein bundesweiter gemeinnütziger Verein der Selbsthilfegruppen für ungewollt Kinderlose. Wunschkind e. V. versteht sich als Informationszentrale für Betroffene und für Selbsthilfegruppen zu Fragen ungewollter Kinderlosigkeit. Frau Gaby Ziegler wird bei unserer Veranstaltung das Partnerschaftsmodell der Initiative Wunschkinder zur Verbesserung der finanziellen Situation von Kinderwunsch-Paaren vorstellen. Außerdem wird sie einen Workshop zum Thema Selbsthilfegruppen anbieten: „Wer braucht schon Selbsthilfegruppen. Und wie gründe ich trotzdem eine?“

Rechtsanwalt Andreas Wucherpfennig

Neben der körperlichen und psychischen Belastung entstehen durch die Kinderwunschbehandlung oft auch enorme finanzielle Probleme. Die Kosten werden seit dem 1.1.2004 nur noch zu 50% für drei Versuche von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Während dies rechtlich zumindest relativ klar geregelt ist, kommt es bei anderen Versicherungskonstellationen oder bei Behandlungen im Ausland oft zu Problemen, die nur mit Hilfe einer rechtlichen Beratung zu klären sind.

Andreas Wucherpfennig ist einer der wenigen Spezialisten für Medizin-, Versicherungs- und Sozialrecht, die sich speziell auf dem Gebiet der Kinderwunschbehandlung sehr gut auskennen. Er ist zu diesem Thema bundesweit tätig und bietet bei unserer Veranstaltung einen Workshop an:“Der Kostendschungel: Tipps und Erfahrungen beim Umgang mit den Krankenkassen“.

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